31.10.2026 Jubiläumskonzert Akos Banlaky
Jubiläumskonzert
Ákos Banlaky
31. Oktober 2026 um 19 Uhr
im Roten Salon der ÖSTIG LSG
Wipplingerstraße 20/3-4
Verein Orchesterwelt
Anmeldung unter www.rotersalon.at ist erwünscht.
Konzertprogramm
3. Satz aus dem Klavierquintett op. 33
2. Satz aus dem 5. Streichquartett op. 90 UA
9 Lieder für Sopran und Klavier op. 86 UA
– Ein Fichtenbaum steht einsam (Heinrich Heine)
– Leise Lieder (Christian Morgenstern)
– Heimat (Christian Morgenstern)
– Mein Leben (Rainer Maria Rilke)
– Ablehnung (Vesna Hassler)
– Träume (Akos Banlaky)
– Wenn ich manchmal (Rainer Maria Rilke)
– Wir müssen immer wieder uns begegnen (Christian Morgenstern)
– Wir werden zusammen schweigen (Christian Morgenstern)
3. Satz aus dem Violinkonzert op. 82 UA
17. Liedphantasie nach Francesco Petrarca op. 84 UA
– Ich fühl ein altes Wehn… ( 320. Sonett)
– Lieb` Vögelein… (353. Sonett)
– Ach, schön Gesicht…. (267. Sonett)
– Erwählte Engel….( 346. Sonett)
– Sie, die mein jugendliches Herz umschlungen… ( Rime estravaganti)
– Dahin ist ach! die Zeit nun… (313. Sonett)
Ausführende:
Martha Matscheko, Maximilian Schnabel – Gesang
Taisiya Zinova, Wakana Kimura – Violine
Raphael Master – Viola
Camilla Ribeiro – Cello
Adil Saberov, Elias Gillesberger – Klavier
Moderation: Maxim Seloujanov
Akos Banlaky lebt in Wien. Sein Studium schloss er 1998 als Komponist an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien in der Kompositionsklasse von Prof. Kurt Schwertsik mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
Als Obmann des Vereins „-tonWerk-“, Forum für Neue Musik organisierte er zwischen 2001 und 2025 zahlreiche Konzerte wie z. B. die Reihe Musik und Natur im Naturhistorischen Museum oder die Wiener Hausmusik. Seine Tätigkeit erfolgte auch in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie Sirene Operntheater, Alte Schmiede Wien oder exil.arte. Unter seiner Kuratierung stand von 2017 bis 2023 die Konzertreihe „Lebenszeichen“ beim Festival Carinthischer Sommer und viele Konzerte im Roten Salon der ÖSTIG LSG. Zu seinen künstlerischen Verdiensten gehört auch die Ergänzung von Manuskripten aus Nachlässen vergessener Komponisten, wie z. B. Peter Kempny, Wilhelm Grosz oder Franz Ippisch.
Seine künstlerische Tätigkeit erstreckte sich in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Kulturforen über mehrere Städte wie London, Budapest, New York u. a.
In der Werkliste von Akos Banlaky stehen 6 Opern, etwa 150 Lieder, 18 Liedphantasien, ein Oratorium, zahlreiche Orchester- und Kammermusikwerke, die in vielen europäischen Ländern aufgeführt worden sind.
„Die theoretische Grundlage meines Komponierens könnte man mit einem Begriff andeuten: Enharmonie. Eine Scheintonalität, die nicht auf den klassischen Tonarten, vielmehr auf Modi, unter anderen auf den von Messiaen systematisierten „Modi mit beschränkten Transpositionsmöglichkeiten“ basiert. Ob dieses schwebende System chromatisch verdichtet oder diatonisch aufgelockert wird, entscheidet wiederum die konkrete Situation: für Vokalmusik, z. B. für eine von einem Laienchor im Auftrag gegebene Messe, schreibt man naturgemäß anders als für Orchester oder Kammermusik. Das ist Handwerk, ein zweites prägendes Element in meinem Schaffen: nämlich ein ständiges Berücksichtigen der Machbarkeit, ein Balanceakt zwischen den praktischen Erfordernissen des Musikbetriebes und dem subjektiven Ausdruckswillen. Dazu gehört ein strenger Formwille: beinahe alle meine Instrumentalwerke werden aus kurzen Themen durch motivische Arbeit entlang neuinterpretierter klassischer Formen entwickelt.“
A. Banlaky